Du willst den Beitrag lieber hören? Kein Problem! Wir haben dir hier eine Audioversion von Workflow Retargeting bereitgestellt:
Workflow Retargeting: Der umfassende Guide für erfolgreiches Online-Marketing
Im modernen Online-Marketing ist Workflow Retargeting zu einem unverzichtbaren Instrument geworden, um potenzielle Kunden erneut anzusprechen und sie Schritt für Schritt entlang der Customer Journey zu führen. Während klassische Retargeting-Maßnahmen lediglich Besucher, die eine Website oder Landingpage besucht haben, erneut ansprechen, geht Workflow Retargeting einen Schritt weiter: Es verknüpft Retargeting mit automatisierten Workflows, personalisierten Nachrichten und zielgerichteten Interaktionen. Besonders auf LinkedIn, wo B2B-Kontakte und Entscheidungsträger zentral angesprochen werden, ist Workflow Retargeting ein effektives Mittel, um Leads systematisch zu pflegen und die Conversion-Raten zu erhöhen.
In diesem Artikel erklären wir das Konzept der Workflow Retargeting detailliert, zeigen die verschiedenen Arten, beschreiben die Funktionsweise, beleuchten Beteiligte, Ziele, Vorteile, Herausforderungen, Kontexte, Trends und Tools und geben konkrete Beispiele.
Workflow Retargeting: Was bedeutet das genau?
Workflow Retargeting bezeichnet eine Marketingstrategie, bei der Besucher oder Nutzer, die bereits mit einer Marke, Website oder Social-Media-Präsenz interagiert haben, durch automatisierte Workflows erneut angesprochen werden. Diese Workflows können E-Mail-Sequenzen, LinkedIn-Nachrichten, personalisierte Anzeigen oder eine Kombination verschiedener Kanäle enthalten. Ziel ist es, Interessenten nicht nur wieder zu erreichen, sondern sie Schritt für Schritt zu qualifizieren, zu informieren und schließlich zu konvertieren.
Im Unterschied zum klassischen Retargeting, das oft nur auf Cookie-basierten Anzeigen beruht, integriert Workflow Retargeting zeitgesteuerte, kontextbezogene und personalisierte Kommunikationsabläufe, die auf das Verhalten der Nutzer reagieren. Dadurch wird jeder Schritt im Retargeting-Prozess sinnvoll gesteuert, und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass ein Lead zu einem zahlenden Kunden wird.
Arten des Workflow Retargeting
Es gibt verschiedene Arten von Workflow Retargeting, die sich nach Kommunikationskanal, Zielgruppe und Automatisierungsgrad unterscheiden.
1. E-Mail-basiertes Workflow Retargeting:
Besucher, die ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, erhalten automatisierte E-Mail-Sequenzen. Diese Mails können informative Inhalte, Produktinformationen, Fallstudien oder Einladungen zu Webinaren enthalten. Auf LinkedIn kann dies zusätzlich durch gezielte InMail-Kampagnen ergänzt werden.
2. Social Media Retargeting-Workflows:
Hier werden Nutzer, die mit Social Media-Inhalten interagiert oder LinkedIn-Anzeigen gesehen haben, durch aufeinander aufbauende Anzeigen erneut angesprochen. Die Anzeigen können unterschiedlich gestaltet sein, um auf das Verhalten der Nutzer zu reagieren – etwa ein Hinweis auf einen Download, eine Demo oder einen Artikel.
3. Multi-Channel Workflow Retargeting:
Eine Kombination aus E-Mail, Social Media, Website-Anzeigen und sogar Messenger-Nachrichten ermöglicht es, den Nutzer über mehrere Kanäle hinweg zu begleiten. LinkedIn-Marketing eignet sich besonders gut für diesen Ansatz, da hier die berufliche Relevanz der Kontakte optimal genutzt werden kann.
4. Behavioral Workflow Retargeting:
Diese Variante reagiert auf konkrete Nutzeraktionen: Welche Seiten wurden besucht? Wurde ein Whitepaper heruntergeladen? Wurde ein Formular begonnen, aber nicht abgeschlossen? Basierend auf diesen Daten wird der Workflow angepasst und personalisierte Maßnahmen gestartet.
Funktionsweise von Workflow Retargeting
Der Prozess von Workflow Retargeting lässt sich in mehrere Schritte gliedern:
1. Datensammlung:
Zunächst werden die Interaktionen der Nutzer mit der Website, Social Media oder LinkedIn-Anzeigen erfasst. Dies kann über Tracking-Codes, Cookies, Pixel oder CRM-Systeme erfolgen.
2. Segmentierung:
Die gesammelten Daten werden genutzt, um die Nutzer in Segmente einzuteilen – nach Interessen, Verhalten, Branche oder Position. Auf LinkedIn kann dies beispielsweise die Unterscheidung zwischen Entscheidungsträgern, Abteilungsleitern oder anderen beruflichen Rollen sein.
3. Workflow-Erstellung:
Auf Basis der Segmentierung werden individuelle Workflows erstellt. Diese enthalten zeitlich geplante Nachrichten, Anzeigen oder E-Mails, die jeweils auf das vorherige Verhalten der Nutzer reagieren.
4. Automatisierung:
Die Workflows werden automatisiert über Plattformen wie LinkedIn Campaign Manager, HubSpot oder Salesforce Marketing Cloud gesteuert. Die Nutzer erhalten die richtigen Inhalte zum richtigen Zeitpunkt, ohne dass manuell eingegriffen werden muss.
5. Monitoring und Optimierung:
Jeder Workflow wird kontinuierlich überwacht. Conversion-Raten, Klickzahlen und Interaktionen werden analysiert, um den Prozess zu optimieren und die Effizienz zu steigern.
Beteiligte Akteure im Workflow Retargeting
Workflow Retargeting erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Akteure:
Marketing-Team: Verantwortlich für Strategie, Content-Erstellung und Kampagnensteuerung. Auf LinkedIn planen sie die Anzeigenformate und Botschaften.
Vertriebsteam: Nutzt die gewonnenen Leads, pflegt sie weiter und steuert die Kommunikation mit Interessenten.
CRM- und Automatisierungsspezialisten: Implementieren die Workflows, verbinden LinkedIn-Kampagnen mit CRM-Systemen und optimieren die Automatisierung.
Webentwickler: Stellen sicher, dass Tracking-Codes und Landingpages technisch einwandfrei funktionieren.
Plattformen: LinkedIn selbst sowie weitere Tools wie HubSpot, Salesforce oder Marketing-Automation-Lösungen liefern die technische Grundlage für Workflow Retargeting.
Ziele von Workflow Retargeting
Die Ziele von Workflow Retargeting gehen weit über die reine Wiederansprache von Website-Besuchern hinaus. Im Kern steht die systematische Steuerung der Nutzer entlang ihrer Customer Journey, sodass jede Interaktion sinnvoll auf die vorherige aufbaut. Ein zentrales Ziel ist Lead-Nurturing, also die qualifizierte Pflege von Interessenten, die bereits erste Berührungspunkte mit einem Unternehmen hatten. Hierdurch lassen sich Leads Schritt für Schritt weiterentwickeln, bis sie bereit sind, eine konkrete Handlung wie einen Kauf, eine Anmeldung oder eine Angebotsanfrage durchzuführen. Darüber hinaus zielt Workflow Retargeting darauf ab, die Conversion-Raten deutlich zu steigern, indem personalisierte Inhalte den Nutzern zum richtigen Zeitpunkt präsentiert werden. Weitere strategische Ziele umfassen die Steigerung der Markenbekanntheit und die Optimierung der Kundenbindung, da wiederholte, relevante Interaktionen das Vertrauen in die Marke erhöhen. Auch die Effizienz im Marketing wird gefördert: Automatisierte Workflows erlauben es, große Zielgruppen mit minimalem manuellem Aufwand anzusprechen und gleichzeitig die Effektivität der Kampagnen kontinuierlich zu messen und zu verbessern.
Vorteile von Workflow Retargeting für Unternehmen
Workflow Retargeting bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile, die weit über klassische Marketingmaßnahmen hinausgehen. Ein zentraler Vorteil ist die hohe Personalisierung: Nutzer werden nicht einfach wiederholt angesprochen, sondern erhalten Inhalte, die exakt auf ihr Verhalten, ihre Interessen und ihren Fortschritt in der Customer Journey abgestimmt sind. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Conversion erheblich. Zudem ermöglicht Workflow Retargeting eine präzise Messbarkeit: Jede Aktion innerhalb eines Workflows kann analysiert werden – Klickzahlen, Öffnungsraten, Interaktionen und letztlich Conversion-Raten liefern wertvolle Daten für die Optimierung. Weitere Vorteile sind die Ressourceneffizienz, da automatisierte Abläufe Zeit und Arbeitskraft sparen, sowie die Verbesserung der Lead-Qualität, weil nur relevante Leads weiterverfolgt werden. Nicht zuletzt stärkt Workflow Retargeting die Kundenbindung, da kontinuierliche, kontextbezogene Kommunikation Vertrauen aufbaut und langfristige Beziehungen fördert.
Herausforderungen von Workflow Retargeting
Trotz der vielen Vorteile ist Workflow Retargeting mit bestimmten Herausforderungen verbunden, die Unternehmen berücksichtigen müssen. Eine der größten Hürden ist die Komplexität der Workflows: Je mehr Kanäle, Segmente und Schritte involviert sind, desto anspruchsvoller wird die Planung und Umsetzung. Eng damit verbunden ist die Datenqualität – unvollständige oder fehlerhafte Informationen führen schnell zu ineffektiven Kampagnen und unpassender Ansprache. Ein weiterer kritischer Punkt ist der Datenschutz: Unternehmen müssen sicherstellen, dass alle Retargeting-Maßnahmen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, insbesondere der DSGVO. Zudem besteht die Gefahr der Überkommunikation, wenn Nutzer zu häufig oder zu unpassend angesprochen werden, was zu einem negativen Markenerlebnis führen kann. Schließlich können technische Hürden auftreten, etwa bei der Integration von LinkedIn-Kampagnen, CRM-Systemen und Automatisierungsplattformen, die technisches Know-how und sorgfältige Abstimmung erfordern.
Branchen und Kontexte für Workflow Retargeting
Workflow Retargeting ist besonders effektiv in Branchen, in denen qualifizierte Leads und B2B-Kommunikation eine zentrale Rolle spielen. Im B2B-Sektor, etwa bei IT-Dienstleistern, Softwareunternehmen oder Beratungsfirmen, ermöglicht LinkedIn-basierte Workflow Retargeting eine gezielte Ansprache von Entscheidungsträgern und Fachabteilungen. Auch im E-Commerce ist Workflow Retargeting beliebt, um Nutzer, die Produkte angesehen oder Warenkörbe verlassen haben, erneut anzusprechen und Kaufentscheidungen zu fördern. Im Bildungsbereich nutzen Universitäten und Anbieter von Online-Kursen Workflow Retargeting, um Interessenten zur Anmeldung für Programme oder Webinare zu bewegen. Im Gesundheitswesen helfen Retargeting-Workflows Kliniken oder medizinischen Dienstleistern, potenzielle Patienten systematisch über Behandlungsangebote oder Vorsorgeaktionen zu informieren. Schließlich ist es auch in der Dienstleistungsbranche, etwa bei Finanzdienstleistern oder Marketingagenturen, relevant, um Interessenten Schritt für Schritt zu qualifizieren und sie zu Kunden zu entwickeln.
Tools für Workflow Retargeting
Für Workflow Retargeting gibt es zahlreiche Tools:
- LinkedIn Campaign Manager: Erstellung von Lead-Gen-Formularen und Retargeting-Kampagnen.
- HubSpot: CRM-gestützte Automatisierung von E-Mail- und Social-Media-Workflows.
- Salesforce Marketing Cloud: Vollständig integrierte Multi-Channel-Retargeting-Workflows.
- Marketo: Automatisierte Kampagnensteuerung für Lead-Nurturing.
- Zapier: Verbindung verschiedener Plattformen, um Workflows zu automatisieren.
- Hotjar: Analyse von Nutzerverhalten auf der Website zur Optimierung von Retargeting-Maßnahmen.
Trends im Workflow Retargeting
Workflow Retargeting entwickelt sich kontinuierlich weiter und passt sich den aktuellen Entwicklungen im Online-Marketing an. Ein zentraler Trend ist die verstärkte Nutzung von KI und Automatisierung, die es ermöglicht, Workflows noch präziser auf das Verhalten einzelner Nutzer zuzuschneiden. Künstliche Intelligenz analysiert Daten in Echtzeit und passt Inhalte automatisch an, sodass jede Interaktion personalisiert und optimal timiert erfolgt. Gleichzeitig gewinnt die Cross-Channel-Integration an Bedeutung: Workflows verbinden LinkedIn mit E-Mail-Marketing, CRM-Systemen, Webtracking und sogar Retargeting auf anderen Social-Media-Plattformen, um eine nahtlose Nutzererfahrung zu schaffen. Ein weiterer Trend ist die Datengetriebene Segmentierung, bei der Zielgruppen nicht nur nach demografischen Merkmalen, sondern anhand ihres Verhaltens, Interaktionsmusters und Lead-Scores differenziert werden. Auch die Customer-Journey-Optimierung spielt eine zentrale Rolle, wobei Retargeting-Workflows zunehmend auf die Reduzierung von Kaufabbrüchen und die Steigerung der Lead-Conversion abzielen. Schließlich setzen Unternehmen verstärkt auf transparente Analysen und Reporting, um die Effizienz jedes Workflows messbar zu machen und auf Basis dieser Daten kontinuierlich zu optimieren.
Fazit: Warum Workflow Retargeting unverzichtbar ist
Workflow Retargeting ist ein unverzichtbares Instrument im modernen Online-Marketing, insbesondere auf Plattformen wie LinkedIn, wo gezielte Ansprache von Fach- und Führungskräften entscheidend ist. Es ermöglicht Unternehmen, potenzielle Kunden systematisch entlang der Customer Journey zu begleiten, sie mit relevanten Inhalten zu versorgen und die Conversion-Raten signifikant zu steigern. Durch die Automatisierung und Personalisierung der Workflows sparen Marketingteams Ressourcen und erhöhen gleichzeitig die Effektivität ihrer Kampagnen. Trotz technischer und datenschutzbezogener Herausforderungen überwiegen die Vorteile, da Workflow Retargeting die Lead-Qualität verbessert, die Markenbindung stärkt und messbare Ergebnisse liefert. Mit den aktuellen Trends wie KI-gestützter Personalisierung, Cross-Channel-Integration und datengetriebener Optimierung bleibt Workflow Retargeting ein dynamisches und leistungsfähiges Werkzeug für Unternehmen, die im digitalen Wettbewerb erfolgreich sein wollen. Insgesamt bietet diese Methode eine strategische Kombination aus Präzision, Effizienz und messbarer Wirkung, die sie zu einem zentralen Bestandteil jeder modernen Marketingstrategie macht.
FAQs zum Workflow Retargeting
Was ist Workflow Retargeting?
Workflow Retargeting bezeichnet die automatisierte, personalisierte Ansprache von Nutzern, die bereits mit der Website oder Social Media interagiert haben.
Wie unterscheidet sich Workflow Retargeting von klassischem Retargeting?
Im Gegensatz zu klassischem Retargeting beinhaltet Workflow Retargeting automatisierte, kontextbezogene und sequenzielle Maßnahmen entlang der Customer Journey.
Welche Arten von Workflow Retargeting gibt es?
E-Mail-basiertes, Social Media, Multi-Channel und Behavioral Workflow Retargeting.
Wer profitiert besonders von Workflow Retargeting?
B2B-Unternehmen, E-Commerce-Anbieter, Bildungseinrichtungen, Kliniken und Dienstleister.
Welche Tools werden für Workflow Retargeting genutzt?
LinkedIn Campaign Manager, HubSpot, Salesforce Marketing Cloud, Marketo, Hotjar und Zapier.
Welche Ziele verfolgt Workflow Retargeting?
Lead-Nurturing, Conversion-Steigerung, Markenbekanntheit, Optimierung der Customer Journey und effiziente Ressourcennutzung.
Was sind die größten Herausforderungen beim Workflow Retargeting?
Komplexität, Datenqualität, Datenschutz, Überkommunikation und technische Hürden.
Wie misst man den Erfolg von Workflow Retargeting?
Über Conversion-Raten, Klickzahlen, Lead-Qualität und Return on Investment (ROI).
Welche Trends prägen Workflow Retargeting aktuell?
KI-Personalisierung, Conversational Marketing, Omnichannel-Retargeting, Mobile-First-Ansätze und datenschutzoptimierte Prozesse.
Ist Workflow Retargeting nur für große Unternehmen geeignet?
Nein, auch kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von automatisierten, skalierbaren Workflows, insbesondere im B2B-Bereich auf LinkedIn.
